BPtK fordert Einrichtung einer Enquête-Kommission für die sektorenübergreifende Versorgung psychisch kranker Menschen

29.01.2018: Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert den Bundestag auf, zur Versorgung von schwer und chronisch psychisch kranken Menschen eine Enquête-Kommission einzuberufen, d.h. eine überfraktionelle Arbeitsgruppe, die langfristige Fragestellungen hinsichtlich juristischer, ökonomischer, sozialer und ethischer Aspekte lösen soll.

Seit Jahrzehnten mangele es an einer ausreichenden flächendeckenden Koordination, um dem komplexen und individuellen Behandlungs- und Hilfebedarf von schwer beeinträchtigten psychisch kranken Menschen gerecht zu werden. Hierzu gehören meistens Menschen mit Suchterkrankungen, psychotischen Erkrankungen und schweren affektiven Störungen, die durch ihre psychische Erkrankung dauerhaft in ihrer gesellschaftlichen und beruflichen Partizipation eingeschränkt und daher auf Leistungen des Gesundheitssystems sowie auf Leistungen der Sozial- und Eingliederungshilfe angewiesen sind.

Die Enquête-Kommission soll innerhalb von 2 Jahren, basierend auf einer umfassenden Evaluation des Behandlungs- und Betreuungsbedarfs von psychisch kranken Menschen mit schweren Beeinträchtigungen, Empfehlungen für eine angemessene und sektorenübergreifende Versorgungs-, Finanzierungs- und Vergütungsstruktur erarbeiten, sowie konkrete Vorschläge für notwendige gesetzliche Rahmenbedingungen ableiten.

Anbei finden Sie die Presserklärung der BPtK von 29.01.2018, sowie das ausgearbeitete BPtK-Papier zum Thema "Einrichtung einer Enquête-Kommission: Bedarfs- und bedürfnisorientierte Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen - Rahmenbedingungen für eine sektoren-, kostenträger- und berufsgruppenübergreifende Organisation der Versorgung"
20180229_PM_BPtK_Enquete_psychisch kranke Menschen.pdf (PDF, 409 kb)
www.bptk.de/uploads/media/20180129_20180104_BPtK-Papier_Enquete-Kommission_des_Deutschen_Bundestages.pdf

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