Nachrichten

Jahrgang: 2016
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22.12.2016 Europa-News - Aktivitäten zur psychischen Gesundheit von Geflüchteten, Entwicklungen in der psychotherapeutischen Versorgung anderer Mitgliedsländer, europäische Regelungen im Bereich E- und M-Health und ein Blick nach den USA sowie die Aussichten für das US-Gesundheitssystem nach der Wahl von Donald Trump, das sind die Schwerpunkte der aktuellen EuropaNews der Bundespsychotherapeutenkammer... Lesenswert!
20.12.2016 Berliner Krisendienst - Unterstützung vom Anschlag Betroffener - Aus aktuellem Anlass hier der Link zum Berliner Krisendienst: www.berliner-krisendienst.de - Wenn es Ihnen, liebe Mitglieder, möglich ist, ab sofort bis ins neue Jahr hinein psychotherapeutische Unterstützung zu leisten, melden Sie sich bitte dort!
14.12.2016 Resolution der Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Berlin an den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie -
14.12.2016 Vorankündigung: Vortrag zur Notfallpsychologie, 16.02.2017, PTK Berlin - Am 16.02.2017 findet in der Psychotherapeutenkammer Berlin am Kurfürstendamm ein interessanter Vortrag zum Thema: "Notfallpsychologie" statt.
Hierfür konnten wir die renommierte Psychologin und Beraterin Renate Grønvold-Bugge aus Norwegen als Referentin gewinnen. Nach den Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utøya im Juli 2011 wurde sie als Mitarbeiterin des Zentrums für Krisenpsychologie als Beraterin der Regierungsparteien herangezogen und gilt in Norwegen als gefragte, kompetente Beraterin nach großen Unfällen, bzw. Katastrophen. Mehr Informationen, Einladung und Programm finden Sie anbei.
08.12.2016 Sprechstunde ist als fester Bestandteil psychotherapeutischer Versorgung von Psychotherapeuten anzubieten - Die Umsetzung der Auflage des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ist erfolgt: Ab dem 1. April 2017 ist von Psychotherapeuten grundsätzlich eine Sprechstunde anzubieten. Psychotherapeuten mit einem ganzen Praxissitz haben zukünftig Sprechstundentermine von in der Regel mindestens 100 Minuten pro Woche anzubieten. Bei Psychotherapeuten mit einem halben Praxissitz sind es mindestens 50 Minuten. Diese Verpflichtung gilt für alle PT und KJP sowie Fachärzte, die über eine Abrechnungsgenehmigung für eine Richtlinienpsychotherapie verfügen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen können jedoch mehr oder weniger Sprechstundenzeiten vorschreiben... Festgelegt wurde auch der Umfang, in dem psychotherapeutische Praxen telefonisch erreichbar sein müssen. Weitere Informationen hierzu, den Beschluss des G-BA zur Änderung der Psychotherapie-Richtlinie vom 24. November 2016 sowie die Vorabfassung der PT-Richtlinie finden Sie hier.
06.12.2016 Online-Dokumentation der 13. Landesgesundheitskonferenz erschienen - Die 13. Landesgesundheitskonferenz fand unter dem Titel "Gesundheitsförderung ja! Aber wie? Was wir gemeinsam für mehr Qualität, Nachhaltigkeit und Angebotsvielfalt tun wollen" statt. Fragen der Entwicklung und Sicherung von Qualität und der Wirksamkeit von gesundheitsförderlichen Angeboten standen im Mittelpunkt.
30.11.2016 Anonyme Therapien für Pädophile werden Kassenleistung - Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) finanziert für fünf Jahre die therapeutische Behandlung eigenmotivierter pädophiler Menschen im Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden". Was der Bundestag bereits am 10.11.2016 beschlossen hat, wurde am 25.11. vom Bundesrat bestätigt: Mit dem "Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG)" wird der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ab dem 1.1.2017 damit beauftragt, ein entsprechendes Modellvorhaben zu finanzieren.
17.11.2016 Reform der bisherigen Bedarfsplanung: Zahl der Psychotherapeuten an die Häufigkeit psychischer Erkrankungen koppeln - Das Berliner IGES-Institut hat zusammen mit Prof. Dr. Frank Jacobi ein neues Konzept zur bedarfsgerechten Planung von psychotherapeutischen Praxen entwickelt. Bertelsmann Stiftung und BPtK hatten dieses Gutachten in Auftrag gegeben. Auch der Gesetzgeber hält eine Reform der bisherigen Bedarfsplanung für notwendig. Er hat den Gemeinsamen Bundesausschuss damit beauftragt, bis zum 1. Januar 2017 eine "bedarfsgerechte Versorgung", insbesondere für die Psychotherapeuten, zu entwickeln und dabei die Sozial- und Morbiditätsstruktur zu berücksichtigen. Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung der Bundespsychotherapeutenkammer sowie eine Ausgabe BPtK-Spezial, die sich diesem Thema ausführlich widmet.
15.11.2016 Fachtagung: Psychotherapeutische Mitbehandlung körperlicher Krankheiten - Viele körperliche Erkrankungen benötigen eine psychotherapeutische Mitbehandlung. Psychotherapie kann die Krankheitsbewältigung, das Krankheitsmanagement und die Gesundung bei körperlichen Leiden erheblich verbessern. Wie sollten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten dafür qualifiziert sein? Hierzu fand am 13. Oktober 2016 eine Tagung der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) in Berlin statt, zu der die Landespsychotherapeutenkammern, Bundesdelegierte des Deutschen Psychotherapeutentages und psychotherapeutische und ärztliche Berufs- und Fachgesellschaften eingeladen waren.
15.11.2016 Verbindliche Personalanforderungen in psychiatrischen Kliniken - Bundestag verabschiedet PsychVVG - Ein Viertel der Einrichtungen der Erwachsenenpsychiatrie und der Kinder- und Jugendpsychiatrie verfügt nicht über ausreichend ärztliches und psychotherapeutisches Personal, um die Vorgaben der Psych-PV zu erfüllen. Besonders dramatisch ist die Situation in der Pflege. Nur knapp die Hälfte der psychiatrischen Krankenhäuser verfügt noch über ausreichend Pflegepersonal, gemessen an der Psych-PV. Nun ist der Gemeinsame Bundesausschuss beauftragt, bis zum 30. September 2019 verbindliche Personalvorgaben für eine leitlinienorientierte Versorgung in den Einrichtungen zu beschließen. Außerdem müssen die Kliniken ab dem 1. Januar 2017 gegenüber den Kostenträgern nachweisen, ob sie die Gelder, die sie für Personal verhandelt haben, auch vollständig für diesen Zweck verwendet haben. Dies wird Transparenz darüber, mit welchem Personal Patienten in psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäusern behandelt werden, schaffen.
15.11.2016 Filmtipp: "Wo bist Du?" - Kinder psychisch Erkrankter im Fokus, am 25.11. um 19 Uhr, Pinellodrom - Der Film "Wo bist Du?" der Regisseurin Andrea Rothenberg gibt Kindern psychiatrieerfahrener Eltern eine Stimme. Sie berühren mit ihren ungehörten Geschichten und unterdrückten Gefühlen. Auch Psychiater und Therapeuten kommen zu Wort und bringen Licht ins Dunkel.
10.11.2016 Dolmetscherfonds für Psychotherapie - Bürgerschaft setzt ein wichtiges Zeichen für die psychotherapeutische Versorgung von geflüchteten Menschen! - Am 9.11.2016 hat die Hamburgische Bürgerschaft einen Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, der die Einrichtung eines Dolmetscherfonds für die psychotherapeutische Behandlung von traumatisierten und psychisch kranken Flüchtlingen vorsieht.
10.11.2016 "Persönlichkeitsstörungen und Aggression" - Die Vorträge zum "Forum für Persönlichkeitsstörungen" vom 12.11. finden sich bereits online unter www.forum-f60.de
09.11.2016 Psychologischer Rückblick auf die Frankfurter Buchmesse - Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christiane Erner-Schwab hat auch in diesem Jahr wieder einen kurzen Rückblick auf die Frankfurter Buchmesse (19.-23.10.2016) mit professionsrelevanten und interessanten Buchtipps für uns zusammengestellt ...
07.11.2016
Amüsanter
Amüsanter "PsychotherapeutInnenkalender" 2017 - Peter Gaymann ist einer der erfolgreichsten Cartoonisten Deutschlands. Seit 1976 ist er als humoristischer Zeichner selbstständig. Viele der rund 80 unter seinem Namen veröffentlichten Bücher wurden Bestseller. In seinem neuen Werk, einem Tisch-und Postkartenkalender für das Jahr 2017, "Cartoons von der Couch", sind viele humorvolle aber auch zum Nachdenken anregende Zeichnungen. Ein Muss für den Schreibtisch eines jeden Psychotherapeuten aber ebenso eine Bereicherung für jeden Cartoonfan.
02.11.2016 Curriculum Psychotherapie mit älteren Menschen - Neuer Kurs ab März 2017!
01.11.2016 Samstagszuschlag für Psychologische Psychotherapeuten - Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten erhalten einen Zuschlag für Sprechstunden am Samstag. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts wurde der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) rückwirkend zum 1. April 2005 entsprechend angepasst. Demnach können auch Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten die Gebührenordnungsposition (GOP) 01102 abrechnen, wenn sie an Samstagen zwischen 7 und 14 Uhr Patienten behandeln. Bislang konnten sie nur ihre Behandlungsleistungen abrechnen, nicht aber wie Ärzte den Samstagszuschlag. Lesen Sie mehr: www.kbv.de
01.11.2016 Tiergestützte Psychotherapie: Chancen und Grenzen - Qualitätszirkel am 13.12.2016 - Im Qualitätszirkel (KV) zu o.g. Thema gibt es noch freie Plätze. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Margarethe Herterich: margarete.herterich@gmx.de
18.10.2016 Veranstaltungsdokumentation: Ausbildungsreform- Zur Zukunft der Psychotherapie - Der Ausschuss "Aus-, Fort-, Weiterbildung" (AFW) lud am 29.09.2016 die Kammermitglieder, die PiA und StudentInnen der Psychologie zu einer Veranstaltung zur Ausbildungsreform ein. Dort wurde über den aktuellen Stand der Ausbildungsreformdiskussion, die in der Profession geführt wird, ausführlich informiert und diskutiert. Eine Stellungnahme des Ausschusses zu den Eckpunkten, zur Ausbildungsreform aus Sicht der PiA, aus der Perspektive der ambulanten und der institutionellen Psychotherapie, der Hochschulen und der Ausbildungsinstitute finden Sie anbei.
13.10.2016 Psych-Info: Vorübergehend technische Beeinträchtigung - Liebe Mitglieder, unser Psych-Info-Portal hat derzeit Schwierigkeiten bei der Freischaltung von Mitgliederprofilen. Wir versuchen, den Fehler möglichst umgehend zu beheben und bitten um Verständnis!
12.10.2016 KJHG-Fortbildungscurriculum im November: Freie Plätze! -
11.10.2016 Dokumentation des 11. Landespsychotherapeutentages 2016: Strukturreform der Psychotherapeutischen Versorgung - Knapp 400 TeilnehmerInnenn ließen sich die Veränderungen der ambulanten Psychotherapie und einer möglichen ambulanten psychotherapeutischen Versorgung durch Kliniken, die sich durch die Beschlüsse zur Strukturreform der Psychotherapeutischen Versorgung/ die Änderung der Psychotherapierichtlinie ergeben (u. a. Sprechstunde, Akutversorgung, Befugniserweiterung) aus unterschiedlichen Perspektiven erläutern. VertreterInnen aus Krankenkassen, Verbänden und VertreterInnen der Berliner Kammer waren anwesend, um über die Konsequenzen dieser politischen Entscheidungen aufzuklären und diese mit unseren Mitgliedern zu diskutieren. Wie immer fanden am Nachmittag zusätzlich vertiefende und thematisch vielfältige Workshops statt. Informationen zu den ReferentInnen, deren Positionen und den Inhalten der Workshops sowie eine Bilderstrecke finden Sie anbei.
11.10.2016 "Seele und Zähne" - Patientenberatungsstelle in Berlin - Die Zahnärztekammer Berlin und die Psychotherapeutenkammer Berlin haben 2007 die bundesweit erste fachübergreifende, kostenlose Patientenberatungsstelle "Seele und Zähne" ins Leben gerufen. Hierzu eine Pressemeldung der Zahnärztekammer Berlin anlässlich des gestrigen Internationalen Tages der seelischen Gesundheit, in der auch unser Kammerpräsident, Herr Krenz, zu Wort kommt.
11.10.2016 Kinder vor Missbrauch schützen: Umfrage der Bundesregierung zu Prävention sexualisierter Gewalt - Diese Woche beginnt eine Umfrage des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung bei niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten. Dabei geht es darum, einen Überblick zu erhalten, inwieweit sich Praxen mit dem Thema "Prävention von sexualisierter Gewalt" beschäftigen und wo gegebenenfalls Unterstützungsbedarf besteht. Die Beantwortung des Fragebogens ist anonym und nimmt maximal 15 Minuten in Anspruch. Die Befragung läuft von Anfang Oktober bis Mitte November. Den Link mit weiterführenden Informationen der KBV finden Sie unten:
05.10.2016 Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen attestiert den Nutzen der Systemischen Therapie bei Erwachsenen - Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erfolgt die Nutzenbewertung der Systemischen Therapie (ST). Im ersten Quartal 2017 soll das IQWiG einen Abschlussbericht vorlegen. Doch bereits der ca. 700 Seiten umfassende Vorbericht liefert deutliche Hinweise auf deren Wirksamkeit insbesondere bei den besonders versorgungsrelevanten Indikationen, die für die Anerkennung der ST als neues Psychotherapieverfahren erforderlich sind. Eine künftige Abrechnungsmöglichkeit über die gesetzlichen Krankenkassen erscheint wahrscheinlich.
01.10.2016 Kammerbrief 03/ 2016 - Themen dieser Ausgabe: Juristische Erläuterung der sog. "Genehmigungsfiktion" und ein Hinweis bzgl. Online-Portalen für Ärzte und Psychotherapeuten/ Ergebnisse der Rückmeldungen zur Aktualisierung der Mitgliederdatei/ Erfahrungsbericht einer angestellten Psychotherapeutin - Apell an Kammergremien und Kollegen in Institutionen, sich aktiv einzubringen und zu vernetzen/ Dieter Rau-Luberichs‘ Rezension zu Gabriele Eßings Darstellung neuer Forschungsergebnisse aus der Neuropsychotherapie (Psychotherapie verändert die Gehirnstrukturen)/ Beitrag über Folgen fremdenfeindlicher Bewegungen für die Kinder von heute/ Bericht über einen Vortrag zum Thema islamistische Radikalisierung und Prävention (siehe auch Ahmad Mansour: "Generation Allah").
28.09.2016 Veranstaltung zur internationalen Ächtung und Bekämpfung von Grauzonen der sexuellen Ausbeutung von Kindern im Netz - Die Ächtung und Bekämpfung von Darstellungen der sexuellen Ausbeutung von Kindern im Netz ist das Ziel des Netzwerks gegen Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern - Keine Grauzonen im Internet. Bei einem internationalen Roundtable im Oktober 2015 unterzeichneten bereits über 30 Organisationen das 'Communiqué - Condemnation of all forms of child sexual exploitation and abuse - "No Grey Areas on the Internet”'. Die Veranstaltung am 14.11.2016 widmet sich erneut diesem Thema. Dabei sollen die bisherigen Erkenntnisse vertieft, das Netzwerk erweitert und die Bekämpfung von Darstellungen der Grauzone der sexuellen Ausbeutung konkretisiert werden.
28.09.2016 13. Landesgesundheitskonferenz - 12. Oktober 2016 - Unter dem Titel "Gesundheitsförderung ja! Aber wie? - Was wir gemeinsam für mehr Qualität, Nachhaltigkeit und Angebotsvielfalt tun wollen." findet die 13. Landesgesundheitskonferenz am 12. Oktober 2016 statt. Es sind noch wenige Plätze frei. Nutzen Sie noch bis Ende der Woche die Gelegenheit, sich anzumelden.
28.09.2016 Psychiatrie-Filme mit neuen Filmen in Berlin: 11.-13.Oktober / 16. und 25. November - Lust auf Kultur? Es ist wieder soweit: Filme von Psychiatrie-Filme (Regie: Andrea Rothenburg) werden u.a. im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit und des Kongresses der DGPPN auch in Berliner Kinos gezeigt. Darunter eine neue Produktion: "Wo bist Du?", die Kinder psychisch Erkrankter in den Fokus nimmt. Termine und Kinos ...
20.09.2016 Bitte geänderten Veranstaltungsort beachten! - Wichtige Rauminformation zur Veranstaltung des Ausschusses Aus-, Fort- und Weiterbildung "Ausbildungsreform - Zur Zukunft der Psychotherapie" am 29. September 2016
20.09.2016 Weltkindertag: Pressemitteilung des Berufsverbandes der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen - Kinder, die in Armut aufwachsen haben ein höheres Risiko auch an einer psychischen Störung zu erkranken. In Familien, die von Armut betroffen sind, kumulieren häufig Faktoren, wie Arbeitslosigkeit, Stress und Überforderung der Eltern, Alkoholkonsum u.a. Ein dichtes Netz von Helfern und Hilfsangeboten von sozialen, niedrigschwelligen Hilfen muss als Prävention zur Verfügung stehen. Die Vernetzung von Kindergarten, Schule, Jugendhilfe und Gesundheitswesen muss gefördert und seitens der Politik als Regelangebot etabliert werden. Lesen Sie hier die Pressemitteilung des bkj.
20.09.2016 Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie vom 6.-8. Oktober 2016 in Berlin - Neben der DGSP-Jahrestagung findet nicht nur der "Präkongress" für Junge Leute statt, sondern auch eine Lesung von Thomas Bock und Andreas Heinz. Darüber wird am 8.10. der beachtenswerte Film "Nebel im August" gezeigt. Weiterhin wird am 7. Oktober ein Workshop zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) angeboten, der auch einzeln zugänglich ist. Näheres zu den Veranstaltungen, Ort Inhalte und Anmeldemodalitäten finden Sie hier zum Download.
20.09.2016 BPtK-Ratgeber "Wie helfe ich meinem traumatisierten Kind?" jetzt auch auf Persisch und Kurdisch - Rund jedes fünfte Flüchtlingskind leidet unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Im ersten Halbjahr dieses Jahres stieg insbesondere die Anzahl der kurdischen Flüchtlinge an, die in Deutschland Asyl beantragen. Der BPtK-Ratgeber "Wie helfe ich meinem traumatisierten Kind?" wendet sich an Eltern von Flüchtlingskindern, die wissen möchten, wie sie ihrem Kind helfen können, wenn es Schreckliches erlebt hat. Der Ratgeber enthält Informationen darüber, wie sich traumatisierte Kinder je nach Alter verhalten und zeigt an vielen konkreten Situationen, wie Eltern richtig reagieren können.
Die BPtK hat ihren "Ratgeber für Flüchtlingseltern" auch ins Arabische, Englische, Persische und Kurdische übersetzen lassen.
15.09.2016 BMG beanstandet Psychotherapie-Richtline: Sprechstunde soll verpflichtend und nicht freiwillig angeboten werden - Das Bundesgesundheitsministerium verlangt Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) im Juni beschlossen wurde. Dies betrifft zum einen die Sprechstunde, die "nicht als Kann-Leistung" sondern verpflichtend einzuführen bzw. anzubieten sei sowie den Einsatz von Dokumentationsbögen in der ambulanten Psychotherapie. Anbei die zugehörige Pressemeldung der Bundespsychotherapeutenkammer.
08.09.2016 Landespsychotherapeutentag und Mitgliederversammlung 2016 - Am 23. und 24. September finden die jährliche Mitgliederversammlung und der Landespsychotherapeutentag 2016 in Berlin statt. Melden Sie sich noch bis 16.09. an! Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter der Rubrik "Termine"/"Alle Termine anzeigen" und in den Programmflyern. BITTE BEACHTEN SIE bei der Anreise die STRECKENSPERRUNGEN AUFGRUND DES BERLIN-MARATHONS und das VERKEHRSAUFKOMMEN aufgrund der INNOTRANS rund um das Messegelände / ICC.
05.09.2016 Beschluss des gemeinsamen Landesgremiums nach § 90a SGB V in Berlin -
17.08.2016 Aus aktuellem Anlass: Traumaambulanzen in Berlin - Anlässlich des Anschlages in Nizza und der politischen Unruhen, die ebenfalls zahlreiche Todesopfer forderten, in der Türkei, wollen wir auf eine Traumaambulanz für Kinder und Jugendliche und eine für Erwachsene in Berlin hinweisen. Die Finanzierung der Inanspruchnahme erfolgt unbürokratisch über das Opferentschädigungsgesetz (OEG).
11.08.2016 Postgraduale Fortbildung Klinische Gerontopsychotherapie in Chemnitz - Das Fortbildungsprogramm des Instituts für Weiterbildung an der TU Chemnitz beginnt im November 2016 und richtet sich an angestellte sowie in Niederlassung tätige Ärzte und Psychotherapeuten, sowie Berufstätige im Bereich Geriatrie und Gerontologie. Ziel des Angebotes ist der Erwerb spezifischer Kompetenzen für die psychologisch-psychotherapeutische Behandlung älterer Menschen in der stationären und ambulanten Versorgung. Mehr Informationen und Anmeldemodalitäten ..
11.08.2016 Lockerung der ärztlichen und psychotherapeutischen Schweigepflicht würde Diagnostik und Behandlungserfolg gefähren - Anlässlich der jüngsten Überlegungen des Innenministers Thomas de Maizière hat die Berliner Psychotherapeutenkammer eine Pressemeldung herausgegeben, in der sie sich gegen die zur Verbesserung der Sicherheitslage in Deutschland u. a. angedachte Lockerung der ärztlichen und psychotherapeutischen Schweigepflicht ausspricht. Die bestehenden gesetzlichen Regelungen erscheinen ausreichend, um in dringenden Verdachtsfällen tätig werden zu können.- Eine Lockerung der Schweigepflicht könne sich negativ auf das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Behandler auswirken und als Generalverdacht interpretiert werden. Lesen Sie die zugehörige Pressemeldung anbei.
04.08.2016 Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs: Installation "Readywaste" des Berliner Künstlers Costatino Ciervo, ein Projekt des Präventionsnetzwerks "Kein Täter werden" und der Charité - Seit 2005 engagiert sich das Netzwerk "Kein Täter werden" mit zahlreichen Projekten und Präventionsangeboten aktiv gegen sexuellen Kindesmissbrauch. Jetzt hat es gemeinsam mit der Charité ein Kunstprojekt in Berlin auf die Beine gestellt, das auf das unfassbare Ausmaß an Missbrauchsabbildungen, deren Entstehung immer realer Missbrauch vorangeht, aufmerksam macht: "Readywaste" - eine Ausstellung der Überreste vernichteter Datenträger von Patienten des "Präventionsprojekts Dunkelfeld" mit Missbrauchsabbildungen. Noch bis 25.08. im Gläsernen Pavillon der Berliner Volksbühne. Jeweils um 13 Uhr - am 7.,12.,16. und 21. August wird Costantino Ciervo weitere Schnipsel geschredderter CD’s und DVD’s auf den Haufen im Pavillon der Volksbühne füllen. Anbei der Flyer zur Installation sowie die Pressemeldungen des "Netzwerks Kein Täter werden" und der "Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung" (ECPAT) sowie weitere informelle Dokumente mit wertvollen Hinweisen zu Präventionsangeboten und Fakten für Betroffene und PsychotherapeutInnen.
26.07.2016 Belastungsreaktionen sind normal: Interessante Pressemitteilung der PTK Bayern zum Amoklauf in München/Ansbach - Das mediale Aufdecken psychischer Störungen von Tätern, wie dem Amokläufer aus München und der damit verbundene Ruf nach einer Lockerung der Schweigepflicht von Ärzten und Psychotherapeuten wirken einer Präventionsarbeit entgegen und vermitteln ein falsches Bild psychisch Erkrankter in der Öffentlichkeit ... Lesen hierzu die beigefügte Pressemitteilung. Darüber hinaus finden sich auf der Homepage der PTK Bayern Empfehlungen zur Bewältigung solch fürchterlicher Ereignisse in den Sprachen Englisch, Türkisch, Italienisch und Arabisch !
12.07.2016 Vortrag und Diskussion zu Versorgungsangeboten für psychische Störungen am 8. September an der PHB - Am 8. September um 19 Uhr können Sie sich in der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) über die Ergebnisse einer epidemiologischen Untersuchung, die in Kooperation mit dem Robert-Koch-Institut, der DGPPN und dem Zentralinstitut der kassenärztlichen Vereinigungen durchgeführt wurde, informieren. Es zeigt sich, dass die regionale Verteilung von Arztsitzen nicht angemessen durch Bedarfsunterschiede geklärt werden kann. Somit gibt es Potential zur Morbiditätsadjustierung der Bedarfsplanung. Die Ergebnisse werden u.a. aus Sicht der Leistungserbringer, vertreten durch unseren Kammerpräsidenten, Michael Krenz, reflektiert. Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es hier ...
05.07.2016 Fortbildungsrichtlinie für PP und KJP zur Sachverständigentätigkeit - Liebe Mitglieder! In der letzten Delegiertenversammlung der Kammer wurden die Inhalte der neuen Richtlinie beschlossen, die Sie hiermit zur Kenntnisnahme einsehen oder downloaden können. Nach Klärung der noch offenen Fragen zur Umsetzung werden wir bekanntgeben, ab welchem Zeitpunkt Anträge auf Anerkennung entgegen genommen werden.
05.07.2016 Ihre Unterschrift für eine facharztäquivalente tarifliche Eingruppierung - Der Ausschuss PTI (Psychotherapie im Institutionellen Bereich) bittet die Berliner Kammermitglieder sich dringend bis spätestens 18. Juli 2016 (Eingangsdatum) noch an einer Unterschriftensammlung zur Nachverhandlung der tariflichen Eingruppierung von PP/KJP im TVöD mit ver.di zu beteiligen.
Mehr Informationen und die Liste ...
01.07.2016 Kammerbrief 02/ 2016 - In dieser Ausgabe berichten wir über die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge und Hilfen, die seitens der PTK umgesetzt wurden und geplant sind. Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Bundesfachverbandes BumF wird dieses Thema vertieft. Die Bedeutung der türkischen Tradition für die Entwicklung von Jungen stellt der Kollege Eraslan "idealtypisch" dar. Eine Auseinandersetzung mit der Studie "Regretting motherhood" und einer literarischen Antwort auf weitgehend tabuisierte negative mütterliche Gefühle - auch aus psychotherapeutischer Sicht - liefert der Beitrag von Christiane Erner-Schwab. Auch über die Arbeit in den Gremien berichten wir wie gewohnt, - Schwerpunkt diesmal: "Ambulante Versorgung". Zum Artikel über die Weiterbildungsordnung aus der letzten Ausgabe äußert sich Manfred Thielen.
22.06.2016 Strukturreform der ambulanten Psychotherapie: Neue psychotherapeutische Sprechstunde verringert Wartezeiten - Ab 1. April 2017 können PsychotherapeutInnen in ihren Praxen Sprechstunden anbieten, so dass ohne lange Wartezeiten Erstberatungen in Anspruch genommen werden können. Auch kurzfristige Interventionen werden erleichtert. Bitte lesen Sie dazu die Pressemeldung der BPtK, die auch eine Ansicht des Ablaufs enthält. Zudem stellen wir Ihnen eine Übersicht der KBV zur Verfügung, auf der die Konsequenz der Psychotherapie-Richtlinienreform übersichtlich dargestellt ist sowie den Link zu den Originaltexten des Gemeinsamen Bundesausschusses. Am 24.09. werden wir diese Thematik ausführlich auf unserem LPT behandeln.
21.06.2016 Jobsharing und Anstellung in psychotherapeutischen Praxen wird erleichtert - Gemeinsam arbeiten und mehr Behandlungen anbieten: Psychotherapeutische Praxen können künftig ihren Patienten mehr Behandlungen dadurch anbieten, dass sie sich leichter einen Praxissitz teilen (Jobsharing) oder einen Psychotherapeuten anstellen können. Dadurch können zusätzliche Behandlungsplätze in der ambulanten Psychotherapie geschaffen und Wartezeiten verringert werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschloss am 16.Juni 2016 die dafür notwendige Änderung der Bedarfsplanungs-Richtlinie. Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung der Bundespsychotherapeutenkammer.
21.06.2016 "Ambulante Komplexleistung" statt "stationsäquivalenter Behandlung" von schwer psychisch Kranken - Die BPtK fordert erhebliche Nachbesserungen am PsychVVG (Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Störungen). Viel zu häufig müssen schwer psychisch Kranke ins Krankenhaus weil intensive ambulante (multiprofessionelle) Versorgungsangebote fehlen... Mehr dazu in der Presseerklärung.
15.06.2016 Mitgliederversammlung und Landespsychotherapeutentag 2016 - 23. und 24. September - Die Vorbereitungen in der Geschäftsstelle haben begonnen: Am 23. und 24. September finden die jährliche Mitgliederversammlung und der Landespsychotherapeutentag 2016 in Berlin statt, zu dem wir Sie jetzt schon herzlich einladen!
  • Thema der diesjährigen Mitgliederversammlung: "Das Fremde im eigenen Blick - Interkulturelle Kommunikation der PsychotherapeutInnen".
  • Thema des Landespsychotherapeutentages: "Die Strukturreform der Psychotherapeutischen Versorgung - findet ein Paradigmenwechsel statt?" Erläuterung der Konsequenzen der Änderung der Psychotherapierichtlinie aus unterschiedlichen Perspektiven. (Wie immer mit vertiefenden und thematisch vielfältigen Workshops am Nachmittag.)
Das genaue Programm und weitere Infos zu beiden Veranstaltungen werden nach Verabschiedung unter der Rubrik "Alle Termine" publiziert.
Save the date!
09.06.2016 Fortbildungscurriculum: ambulante psychotherapeutische Versorgung Geflüchteter am 08. und 09. Juli 2016 - Das Zentrum für Interkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie (ZIPP) der Charité bietet niedergelassenen Psychotherapeuten ein qualifiziertes Curriculum und praxisnahe Supervision, um den vielfältigen Herausforderungen der ambulanten Arbeit mit Geflüchteten gerecht zu werden. Das Fortbildungsprogramm wird durch das Ehrenamtsprogramm der Bayer Cares Foundation gefördert. Kooperationspartner sind das Berliner Seminar für interkulturelle Psychotherapie, der Gemeindedolmetscherdienst sowie die Berliner Ärzte- und Psychotherapeutenkammer. Näheres unter
09.06.2016 Tinnitus, Resilienz und Aufmerksamkeitslenkung - Vom 3. bis 5. Juni 2016 fand die Schulung der ehrenamtlich Tätigen in der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) statt. Die Vortragsthemen reichten von aktuellen Behandlungsmaßnahmen bei Tinnitus, Hyperakusis und Morbus Menière über die neue Tinnitus-Leitlinie und die Langzeit-Entwicklung von akutem Tinnitus bis hin zu psychologischen Themen wie Resilienz und Aufmerksamkeitslenkung. In der beigefügten Pressemitteilung lesen Sie einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung.
07.06.2016 Gisela Borgmann-Schäfer - erste Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Berlin - im Alter von 57 Jahren verstoren - Am 10.05.2016 verstarb Frau Borgmann-Schäfer nach schwerer Erkrankung im Alter von 57 Jahren. Von 2001 bis 2004 gestaltete sie nach der Gründung den Aufbau der Psychotherapeutenkammer Berlin.
01.06.2016 In sieben Schritten zum Psychotherapeutischen MVZ - Rechtsanwalt Dr. Thomas Willaschek erklärte die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums, die nun auch für Psychotherapeuten möglich ist, auf der Veranstaltung unseres Ausschusses Ambulante Versorgung klar und übersichtlich in 7 Schritten. Hier finden Sie die zugehörige Präsentation.
25.05.2016 Jour Fixe: "Integrierte Psychotherapie im Rahmen der Eingliederungshilfe (SGB XII)" - Am 15.06.2016 findet der erste Jour Fixe des Ausschusses "Psychotherapeutische Versorgung in Institutionen" zum Thema "Integrierte Psychotherapie im Rahmen der Eingliederungshilfe" in der PTK Berlin statt. Weitere Informationen zu Dauer, Inhalt und Anmeldung finden Sie rechts in der Rubrik "Alle Termine".
11.05.2016 Dokumentarfilm über Kinder- und Jugendpsychiatrie "Wie die anderen" am 09.06. im fsk Kino Berlin - WIE DIE ANDEREN war der erfolgreichste Kinodokumentarfilm in Österreich 2015. Er portraitiert den Arbeitsalltag der Kinder-und Jugendpsychiatrie in Tulln in Niederösterreich als Balanceakt zwischen Behutsamkeit und Druck, Routine und Improvisation. Dem Regisseur Constantin Wulff ist es in Zusammenarbeit mit den Ärzten in Tulln gelungen, einen Einblick in die Arbeit einer Einrichtung zu gewähren, der eigentlich nur schwer möglich ist.
10.05.2016 "Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) - Wann kann eine Beteiligung von Nutzen sein?" - Wiederholungsveranstaltung - Am 30.05.2016 von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr lädt der Ausschuss ambulante Versorgung (AV) aufgrund der großen Nachfrage zur Wiederholung seiner Informationsveranstaltung zur Klärung, wann und wie MVZs für PP und KJP nützlich sein können, in die FU Berlin ein. Nähere Informationen finden Sie rechtsseitig unter "Termine".
28.04.2016 Charité sucht Teilnehmer für Therapiestudie (Download Studienflyer_MPP-S.pdf ca. 90 Kb) - Die Psychiatrische Universitätsklinik der Charité Berlin und die International Psychoanalytic University Berlin suchen Teilnehmer für eine Studie über die Wirksamkeit von Psychotherapie bei Psychosen. Details dazu finden Sie im Anhang.
22.04.2016 Herausragendes Engagement für traumatisierte Kriegs- und Folteropfer - Die Wissenschaftlerin und Psychotherapeutin Prof. Dr. Christine Knaevelsrud hat heute den Diotima-Ehrenpreis der deutschen Psychotherapeutenschaft erhalten. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ehrt damit in diesem Jahr eine Kollegin, die sich für die Versorgung von traumatisierten Kriegs- und Folteropfern sowohl in Deutschland als auch in arabischsprachigen Krisenregionen engagiert.
20.04.2016 Symposium "Betriebliche Prävention und Psychotherapie" - Am 14.04.2016 fand in der Psychotherapeutenkammer Berlin ein Symposium zur "Betrieblichen Prävention und Psychotherapie" statt.
20.04.2016 Broschüre "Flüchtlinge in unserer Praxis" - Die Broschüre "Flüchtlinge in unserer Praxis" der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.) steht auf der Homepage der BAfF zum Download bereit [http://www.baff-zentren.org/news/neue-publikation-fluechtlinge-in-unserer-praxis/]
13.04.2016 Fachtagung: Was können Kunsttherapie und Psychotherapie zur Aufarbeitung vergangener Heimerfahrung beitragen? - Die Fachtagung zum Thema: "Kunsttherapie und PT und deren Wirksamkeit zur Aufarbeitung vergangener Heimerfahrungen", die von einer Ausstellung zweier Malprojekte Betroffener (M. Döring und N. Kral) flankiert wurde, war schnell ausgebucht. Die Staatsekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba, hielt eine engagierte Rede und interessante Beiträge von Kunsttherapeuten rundeten die ungewöhnliche Veranstaltung, bei der erstmals auch eine Patientengruppe anwesend war, ab.
12.04.2016 Ratgeber für Eltern traumatisierter Kinder - Viele Flüchtlingskinder haben in ihrer Heimat Krieg und Gewalt oder auf der Flucht schreckliche Ohnmacht und Ausgeliefertsein erlebt. Rund jedes fünfte Flüchtlingskind leidet unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Deshalb hat die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) einen Ratgeber für Flüchtlingseltern veröffentlicht. An konkreten Situationen zeigt er, wie Eltern angemessen reagieren können und bietet Hilfe, die Kinder besser zu verstehen. Der Ratgeber liegt in Deutsch, Englisch und Arabisch vor. Anbei die Pressemeldung und der Ratgeber zum Download.
22.03.2016 Stellenausschreibung: Psychotherapeutenkammer sucht Unterstützung unseres Servicetelefons (Download Servicetelefon März 2016.pdf ca. 21 Kb) - Gesucht wird eine studentische Hilfskraft im fortgeschrittenen Psychologiestudium. Details entnehmen Sie bitte der nachfolgende Ausschreibung:
15.03.2016 Hilfen für Betroffene sexuellen Missbrauchs - rasche Antragsstellung erforderlich! - Die Geschäftsstelle des Fonds Sexueller Missbrauch des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möchte Menschen, die als Kinder und Jugendliche sexuellen Missbrauch erleben mussten, helfen. Sachleistungen, die geeignet sind, die Missbrauchsfolgen zu mindern, können im Wert von max. 10.000 Euro aus dem sog. Ergänzenden Hilfesystem (EHS) beantragt werden.
01.03.2016 Klinische Neuropsychologen aufgepasst! - Seit November 2015 ist die Berliner Weiterbildungsordnung (BWBO) in Kraft getreten. Für die Umsetzung der BWBO werden ein Weiterbildungsausschuss und ein Prüfungsausschuss für Klinische Neuropsychologie eingerichtet. Wenn Sie Interesse an einer aktiven Mitwirkung in diesen Gremien haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Mehr zur Weiterbildung zum KNP erfahren Sie hier ...
01.03.2016 Dokumentation der 12. Landesgesundheitskonferenz "Migration und Gesundheit" - Unter dem Motto "Migration und Gesundheit - Berlin vor neuen Herausforderungen?" diskutierten rund 300 Teilnehmende über die gesundheitliche Lage von Menschen mit Migrationshintergrund. Hier kommen Sie zur Online-Dokumentation mit allen Präsentationen aus den Fachforen und Vorträgen (u.a. einem Vortrag der Vizepräsidentin der Psychotherapeutenkammer Berlin, Dorothee Hillenbrand mit dem Titel "Migration und psychosoziale Gesundheit von Jugendlichen"). Die ausführliche Dokumentation erscheint voraussichtlich Anfang April.
01.03.2016 Kinotipp: "Teorema - Geometrie der Liebe" von Pasolini im City Kino Wedding - Ein attraktiver junger Mann tritt in das Leben einer Unternehmerfamilie und unterhält zu allen Mitgliedern des Hauses nacheinander eine sexuelle Beziehung. Mit dem tiefreligiösen Dienstmädchen, der sexuell frustrierten Mutter, der verängstigten Tochter und dem innerlich zerrissenen Vater. Als er so plötzlich und mysteriös wie er kam, wieder verschwindet, hat er alle(s) verändert und hinterlässt eine große Leere und tiefe Spuren, wie auch Rimbaud, Bacon und Tolstoi ihre Spuren in diesem Film hinterlassen ... Mehr:
24.02.2016 "Innovation und Kooperation" - Visionen für vernetzte Versorgung: Netzkonferenz am 29.04.2016 - Die Agentur deutsche Arztnetze und die Kassenärztliche Bundesvereinigung laden zur gemeinsamen Netzkonferenz am 29. April in Berlin. Im Fokus stehen der Innovationsfonds, das Anti-Korruptionsgesetz und dessen Folgen sowie ein von der Netzagentur entwickeltes Zukunftsszenario zur Gesundheitsversorgung im Jahr 2030. Die Teilnahme ist kostenlos. Programm und Anmeldeformular finden Sie unter: deutsche-aerztenetze.de/ueber_uns/veranstaltungen/messen__kongresse.php
24.02.2016 Verbindliche Personalstandards für Psychiatrie und Psychosomatik - Weiterentwicklung des PEPP durch BMG - Die Behandlung in psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäusern sowie Fachabteilungen soll sich zukünftig an Leitlinien orientieren. Die dafür notwendige Mindestausstattung an Personal soll verbindlich vom Gemeinsamen Bundesausschuss(G-BA) vorgegeben werden. Das geht aus den Eckpunkten hervor, die das Bundesministerium für Gesundheit zur Weiterentwicklung des Psych-Entgeltsystems vorgelegt hat. Sie sollen noch 2016 gesetzlich umgesetzt werden. Der Umstieg der Krankenhäuser soll ab 2017 verpflichtend werden. Damit ist eine wesentliche Forderung der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) erfüllt. Hier geht es zur Pressemeldung der BPtK
19.02.2016 Fachtag am 29.2. zur Chatberatung von gewaltbetroffenen Mädchen und Frauen - Seit 11 Jahren ist gewaltlos.de, getragen vom Sozialdienst katholischer Frauen, in der Chatberatung aktiv. Um sich mit den Möglichkeiten und der Weiterentwicklung des Mediums als niedrigschwelligem Angebot für gewaltbetroffene Mädchen und Frauen auseinander zu setzen, findet Ende Februar in Berlin ein bundesweiter Fachtag statt.
18.02.2016 Handbuch der WHO zur Verbesserung der Intervention bei häuslicher und sexualisierter Gewalt - Das WHO Handbuch "Gesundheitliche Versorgung von Frauen, die Gewalt in Paarbeziehungen oder sexuelle Gewalt erfahren" (weltweit ist das jede dritte Frau) bietet Informationen und praktische Arbeitshilfen, die auf den evidenzbasierten WHO Leitlinien (2013) basieren. Die Berliner Koordinierungsstelle des S.I.G.N.A.L. e. V. - seit 2010 durch die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales finanziert - bietet zur Umsetzung Schulungen, Veranstaltungen und Beratung an. Konkrete Informationen zum Angebot und dazu, wie Sie kostenfrei an das Handbuch kommen, finden Sie hier ...
09.02.2016 Forderungen der PTK Berlin zur Umsetzung einer qualifizierten und kontextualisierten psychotherapeutischen Versorgung geflüchteter Menschen - In einer Pressemitteilung übt die Psychotherapeutenkammer Berlin Kritik am Entwurf des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes des Bundesinnenministeriums, der eine weitere Verschlechterung der bereits mangelhaften psychotherapeutischen Versorgung geflüchteter Menschen vorzeichnet. Als Ergebnis des am 22.01.2016 stattgefundenen Fachgesprächs zum Thema "Gewalt-Flucht-Trauma" formuliert die PTK Berlin eindeutige Forderungen zur Umsetzung einer gelingenden, qualifizierten und kontextualisierten Traumaarbeit mit Flüchtlingen. Hier die Pressemitteilung ...
04.02.2016 Asylpaket II erleichtert deutlich die Abschiebung psychisch kranker Flüchtlinge: BPtK übt Kritik - Das gestern verabschiedete Asylpaket II soll der Asylverfahrensbeschleunigung dienen. Nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung sollen nur "lebensbedrohliche oder schwerwiegende Erkrankungen" eine Abschiebung verhindern. Posttraumatische Belastungsstörungen zählten nicht dazu ... Der Gesetzgeber äußert zudem darin eine deutliche Voreingenommenheit gegenüber psychischen Erkrankungen im Allgemeinen, - diese seien "schwer diagnostizierbar und überprüfbar". Dabei bestehen insbesondere für Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen ganz konkrete, wissenschaftlich konsentierte Diagnosekriterien. Der Plan, Begutachtungen psychischer Erkrankungen nur mehr durch approbierte Ärzte - auch ohne fachärztliche oder psychotherapeutische Kompetenz - vornehmen zu lassen, ist ein weiterer Grund, das Asylpaket II deutlich infrage zu stellen. Lesen Sie hier die Pressemeldung in Gänze...
02.02.2016
Rothkegel, Strasser, Griese, Hillenbrand, Mlodoch (v.l.n.r.)
Erfolgreiches "Fachgespräch: Gewalt - Flucht - Trauma" in der PTK Berlin - Am 22.01.2016 fand in der PTK Berlin aus aktuellem Anlass ein Fachgespräch zum Thema "Gewalt - Flucht - Trauma" statt, das gemeinsam mit Haukari e. V. und Wildwasser e. V. veranstaltet wurde. Ziel desselben war es, eine qualifizierte und kontextualisierte Traumaarbeit mit Flüchtlingen hier und in den Herkunftsländern zu entwickeln und deren staatliche Förderung durchzusetzen. MedizinerInnen, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen, VertreterInnen aus der Politik und Verwaltung sowie namhafter Organisationen mit Erfahrung in Beratung und Behandlung in aller Welt (u. a. Kurdistan-Irak, Gaza, Liberia, Afghanistan, Bosnien, Herzegowina, Kambodscha, Myanmar, Syrien, Türkei, Libyen, Somalia, Eritrea) trafen zusammen, um Fragen der Diagnostik zu verhandeln und sich über verschiedene Ansätze der Traumabehandlung auszutauschen. Anbei die Zusammenfassung der Ergebnisse, Informationen über die Referentinnen, ein dazu entstandener Radiobeitrag des Deutschlandfunks und der Filmmitschnitt ...
28.01.2016 "Wegsperren - und zwar für immer?" Fachtagung zu Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit mit sexuell auffälligen Menschen - Ziel der Veranstaltung ist es, die vielfältigen therapeutischen Angebote, die in Deutschland für potentielle und reale Verursacher (sexueller) Gewalt existieren, vorzustellen, miteinander zu diskutieren sowie die Möglichkeiten der Vernetzung in diesem wichtigen Bereich der Prävention (sexueller) Gewalt zu nutzen. Anmeldeschluss ist der 1. März 2016.
20.01.2016 Lückenhafte Information von Flüchtlingen durch das Bundesgesundheitsministerium - "Das BMG sollte in seinem Ratgeber (für psychisch kranke Asylsuchende) Behandlungsleitlinien und gängige Behandlungspfade beachten", so BPtK-Präsident Munz. Darin enthaltene Empfehlungen, wie z. B. Familienmitglieder statt erforderliche ausgebildete Dolmetscher zu Diagnostik oder gar Behandlung als Übersetzer mitzunehmen, oder sich an ein Allgemeinkrankenhaus zu wenden, seien "unverantwortlich". Hier die Presseerklärung dazu:
20.01.2016 Opfer von sexueller Gewalt im Meinungskampf missbraucht - Das aktuelle politische Interesse an weiblichen Opfern sexueller Gewalttaten (ausgelöst u.a. durch die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln) schürt "diffuse Ängste vor Fremden im Allgemeinen und denen vor jungen Männern aus anderen Ländern" im Besonderen. Dabei weiß der Berufsstand um die Anzahl sexueller Gewalttaten im familiären, beruflichen und schulischen Umfeld oder allgemein ausgehend von betrunkenen oder psychisch kranken Gewalttätern. Ein "solides Integrationskonzept statt Stimmungsmache" fordert daher der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Ein besseres Verständnis des demokratischen Rechtsstaats lässt sich nicht mit inflationären Debatten um rigide Strafmaßnahmen erreichen ...
19.01.2016 Neue Regelungen zur Zertifizierung von Fortbildungsveranstaltungen - Die Psychotherapeutenkammer hat bei der Zertifizierung die Vorgaben des Berliner Kammergesetzes (BlnKAG), der Fortbildungsordnung der Kammer (insbesondere §§ 2 und 3 FBO) sowie die aktuelle Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts Berlin bezüglich der Zielgruppe von Fortbildungsveranstaltungen zu beachten. Gemäß dem Gerichtsurteil der 9. Kammer vom 17.11.2015 (Aktenzeichen VG 9 K468.13) hat sich eine zertifizierte Fortbildungsveranstaltung an ein berufliches Fachpublikum zu richten. Ab sofort wird die PTK Berlin daher bei Anträgen, bei denen die Frage nach den Zielgruppen berührt wird, Teilnehmerlisten bzw. entsprechende Anmeldelisten mit den einschlägigen Angaben über die Berufstätigkeit ggf. vorab zur Überprüfung der Zertifizierungsfähigkeit anfordern. Lesen Sie bitte hierzu folgendes Infoblatt:
06.01.2016 Beziehung und Gesundheit: Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie vom 16.-19. März in Potsdam - Vom 16.-19. März findet unter dem Motto "Beziehung und Gesundheit" ein spannender Kongress zur Information, Weiterbildung und mit Gelegenheit zum Austausch der Professionen in Potsdam statt. Plenarvorträge und Arbeitsgruppen zu vielfältigen Themen werden um ein äußerst umfangreiches Fortbildungsangebot (u.a. Balintgruppen-Leitungstraining, Gesprächsführung, Nonverbale Interaktion, Abrechnungsseminar, Diagnostik und Behandlungskonzeption bei traumatisierten Flüchtlingen u.v.m.) ergänzt. Mit Frühbucherrabatt bei Anmeldung bis 20.01.2016. Eine Programmübersicht zum Download und allgemeine Veranstaltungshinweise finden Sie hier ...
05.01.2016 Studie: Kostenerstattung in der ambulanten Psychotherapie - Ergebnisse einer von der Psychotherapeutenkammer Baden-Württemberg und der Psychotherapeutenkammer Berlin initiierten Befragung von rund 300 Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, die im Kostenerstattungsverfahren arbeiten.

Rechtssprechstunde

Jeden Dienstag von 12:30 bis 13:30 Uhr unter der Telefonnummer 030/88 71 40-60 Beratung: Justiziarin Claudia Dittberner, Syndikusrechtsanwältin

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Die Anleitung für Mitglieder für das Fortbildungsportal finden Sie unter folgendem Link.

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