Interdisziplinärer Jourfixe: Psychosoziale Diagnostik in der Jugendhilfe

Mittwoch, 28.04.2010, 19:30 Uhr bis Mittwoch, 24.11.2010, 21:30 Uhr

Die Jourfixe-Termine werden 2010 fortgesetzt: 28. April, 30. Juni, 29. September und 24. November 2010, jeweils von 19.30 - 21.30 Uhr in der Geschäftsstelle der Psychotherapeutenkammer Berlin. Anmeldung über die Alice-Salomon-Hochschule

Liebe KollegInnen,

hiermit laden wir Sie herzlich zum neuen Jahreszyklus unseres Interdisziplinären Jour Fixe: Psychosoziale Diagnostik im Jugendhilfebereich ein. Der 1. Termin fand bereits statt. Der nächste Termin ist am 28.4.2010 von 19.30 - 21.30 Uhr

in der Kammer für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten im Land Berlin, Kurfürstendamm 184, 10707 Berlin.

Das Thema lautet: Sozialpädagogische Diagnosen - Arbeitshilfen zur Feststellung des Jugendhilfe-Bedarfs. Es referiert Prof. Dr. Michael Borg-Laufs.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und über eine rege Diskussion -

Silke Birgitta Gahleitner, Oliver Bilke und Karl Wahlen

Für alle neu Interessierten: Information zur gesamten Jahresveranstaltung

Die Auseinandersetzung um und das Interesse an Psychosozialer Diagnostik in der Jugendhilfelandschaft hat in jüngster Zeit erfreulicherweise zugenommen. Um den Bedarf an bio-psycho-sozialen Hilfen für vulnerable Kinder, Jugendliche und deren Familien fachgerecht abzuklären, braucht es adäquate Diagnostik, interdisziplinäre Konzepte und miteinander abgestimmte Formen der Zusammenarbeit. Der aktuelle Kinder- und Jugendbericht unterstützt dieses Anliegen in höchstem Maße. In einem interdisziplinären Zusammenschluss zwischen der Alice Salomon Hochschule, der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Vivantes Klinikum, der Psychotherapeutenkammer und den Jugendämtern haben wir uns bereits im vergangenen Jahr der diskursiv an diese Herausforderung herangetastet.

Zielsetzung war und ist, untereinander Begrifflichkeiten zu klären, den diagnostischen Prozess stärker zu differenzieren und Verantwortliche an den jeweiligen Stationen zu definieren. Die Erfordernisse des Hilfeplans begrifflich und konzeptionell stärker und expliziter in den Prozess psychosozialer Diagnostik zu fokussieren, Entwicklungsberichte stärker auf Hilfepläne zu beziehen sowie verantwortliche Konzepte, Personen und Ideen zur psychosozialen Diagnostik in Berlin im Jugendhilfebereich besser zu vernetzen, zu vereinheitlichen und zu kommunizieren stehen ebenso im Fokus der Aufmerksamkeit.

Das Hauptaugenmerk des zweiten Jahreszyklus soll folgenden Fragen gelten: Welche weiteren Konzepte und Instrumente sind wann und wo in der Fallabklärung nützlich und sinnvoll? - Welche Einrichtungen und Disziplinen sind daran beteiligt? – Wie können konkrete Absprachen über einen gemeinsamen ‚Pool’ und gemeinsam abgesprochene Vorgehensweisen im Berliner Raum vereinbart und implementiert werden.

Der zweimonatlich stattfindende Jour Fixe soll so weiterhin ein interdisziplinäres Fachforum für einen kollegialen Austausch bereitstellen und Möglichkeit zur intensiveren Vernetzung eröffnen. Die TeilnehmerInnen erhalten am Ende des Jahres eine Gesamt-Teilnahmebescheinigung von der ASFH und eine Bescheinigung über die Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und über eine rege Diskussion. Prof. Dr. Silke Brigitta Gahleitner, Dr. Oliver Bilke und Karl Wahlen.

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