Florian Hänke
PPiA-Sprecher
Liebe PiA, Liebe Kollegen,
als PiA-Vertreter in der PTK Berlin möchte ich mich kurz vorstellen: Ich mache eine verhaltenstherapeutische Zusatzausbildung an der Berliner Fortbildungsakademie und mache z.Zt. meine ambulanten Fallbehandlungen.
Mit Beginn meiner Psychotherapieausbildung wurden mir die strukturellen Schwierigkeiten und Hindernisse für uns PiA während der Zusatzausbildung bewusst und ich begann, mich bei ver.di (in der ver.di-PiA-AG und in der ver.di-Bundesfachkommission der PP und KJP) sowie in verschiedenen Berufsverbänden zu engagieren. Diese Erfahrungswerte möchte ich nach meiner Wiederwahl gerne weiterhin in der Vertretung der PiA in der PTK Berlin und auf Bundesebene in der Bundeskonferenz PiA sowie auf den Dt. Psychotherapeutentagen einbringen.
Durch die Reformvorschläge zur Psychotherapieausbildung sowie das vorangegangene Forschungsgutachten des BMG ist Bewegung in die Debatte um die Ausbildung gekommen. Wir PiA haben unsere Chancen, uns einzubringen genutzt und haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass man die Stimme derjenigen, die diese erst 1999 mit dem Inkrafttreten des PsychThG eingeführte Ausbildung selbst absolvieren ernst nimmt, wenn es darum geht, die Ausbildung zukunftsorientiert zu reformieren.
Wir wollen den Schwung nun mitnehmen und den etablierten Kollegen zeigen, dass es auch bei über die Ausbildung hinausgehenden Themen, wie z.B. der Reform der Bedarfsplanung und dem neuen Versorgungsgesetz, wichtig ist, dass die etablierten Kollegen uns PiA einbeziehen und ernst nehmen, wenn es um die Fortentwicklung und die Zukunftschancen unserer Profession im Gesundheitswesen geht.
Mit freundlichen Grüßen und auf gute Zusammenarbeit, Florian Hänke

