Rund ein Jahr nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrages hat die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) die Bundesregierung an ihre Ankündigung erinnert, eine Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“ zu konzipieren.
„Dass die Bundesregierung die mentale Gesundheit Heranwachsender im Koalitionsvertrag in den Blick genommen hat, war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Jetzt muss die separate Bedarfsplanung für Kinder und Jugendliche dringend auf den Weg gebracht werden“, forderte BPtK-Präsidentin Dr. Andrea Benecke. Die angemessene psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen bleibe ein Schwerpunktthema in der laufenden Legislaturperiode.
Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland jede*r fünfte Minderjährige von einer psychischen Erkrankung betroffen sei und die durchschnittliche Wartezeit auf einen Therapieplatz hier 28 Wochen beträgt, müsse die Versorgung dringend verbessert werden. Die BPtK fordert den Deutschen Bundestag darum auf, eine eigene Bedarfsplanung für Kinder und Jugendliche gesetzlich festzulegen.
Die gesamte Pressemitteilung der BPtK finden Sie hier.
Die BPtK hat auch einen Erklärfilm veröffentlicht, der zusammenfasst, welche Herausforderungen angegangen werden müssen.