Heute, am 27. Januar, gedenken wir der Millionen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes. Unter ihnen waren auch über 300.000 Menschen, die den sogenannten "Euthanasie"-Programmen zum Opfer fielen – darunter Patient*innen psychiatrischer Kliniken, Bewohner*innen von Pflegeheimen, Kinder mit Behinderungen, homosexuelle Menschen. Sie wurden als "lebensunwert" stigmatisiert, in Tötungsanstalten deportiert und durch Gas, Medikamente oder bewusstes Verhungernlassen ermordet.
Diese dunkle Geschichte verpflichtet uns heute zu besonderer Wachsamkeit. Aktuell erleben wir, wie nach tragischen Ereignissen erneut Forderungen nach der Erfassung psychisch kranker Menschen in Registern laut werden. Nie wieder ist jetzt.
Auch die BPtK gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus und veröffentlichte auf der Website dazu eine Meldung.