Braucht Psychotherapie mehr Prävention?
Prävention ist Teil des beruflichen Auftrags von Psycholog*innen – ihre Umsetzung gestaltet sich im Praxisalltag jedoch häufig schwierig. Mit einer bundesweiten Online-Befragung möchte das Forschungsteam der Arbeitseinheiten Klinische Psychologie der RPTU Kaiserslautern-Landau und der Universität Heidelberg untersuchen, wie klinisch tätige Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen den Bedarf, die Rahmenbedingungen und mögliche Hindernisse präventiver Arbeit einschätzen. Ihre Erfahrungen und Perspektiven aus der klinischen Praxis sind dafür entscheidend. Die Teilnahme ist anonym, dauert etwa 10 Minuten.
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TONI kompakt
TONI kompakt ist ein Programm, dass Psychotherapie mit Online-Selbsthilfe kombiniert. Es richtet sich an erwachsene Personen, die unter Angst oder depressiven Symptomen leiden. TONI kompakt ist ein 10-wöchiges Programm und wird wissenschaftlich an der PHB begleitet. Bis Ende Juli ist das Team noch dringend auf der Suche nach Teilnehmer*innen.
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Teilnehmer*innen für aktuelle MAGNET-Studie gesucht
Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte MAGNET-Studie untersucht die Wirksamkeit der Mentalisierungsbasierten Therapie (MBT) bei Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung im ambulanten Setting in Deutschland. Aktuell gibt es freie Behandlungsplätze im Rahmen der Studie, die an der Psychologischen Hochschule Berlin unter der Leitung von Prof. Timo Storck durchgeführt wird. Psychotherapeut*innen sind eingeladen, sich durch die Zuweisung von Patient*innen zu beteiligen.
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Gruppentherapie für Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung: Schwerpunkt Ärger und aggressives Verhalten (MAAP-Studie)
Ziel dieser Studie ist es, die Wirksamkeit zweier evidenzbasierter Gruppenpsychotherapien zur Reduktion von Ärger, Gereiztheit und aggressivem Verhalten bei Patient*innen mit emotional-instabiler Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typus zu untersuchen. In Berlin werden aktuell Teilnehmende für ein kostenloses Gruppenpsychotherapieangebot gesucht. Das Angebot stellt eine wertvolle Gelegenheit dar, insbesondere für Personen, die aktuell keinen ambulanten Psychotherapieplatz erhalten oder auf einen Platz warten, zeitnah an einer strukturierten, therapeutisch begleiteten Gruppenbehandlung teilzunehmen - und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Versorgungsforschung zu leisten.
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Forschungsprojekt „Dokumentation in der Psychotherapie“
Das Forschungsvorhaben „Dokumentation in der Psychotherapie“ von Florian Lampersberger, Dr. Gabriele Fenzel, Dr. Jürgen Thorwart untersucht in einer Mixed-Methods-Umfrage, wie unterschiedliche Dokumentationsmethoden (Mitschreiben, Gedächtnisprotokolle, Audio-/Videoaufzeichnungen) den Therapieprozess, die Beziehungsgestaltung und die Qualität der Behandlung beeinflussen. Ziel ist es, zu verstehen, warum bestimmte Methoden bevorzugt oder gemieden werden, in welchem Ausmaß persönliche Arbeitsmodelle (z. B. Annahmen zur therapeutischen Allianz oder zu Veränderungsprozessen) eine Rolle spielen und welche praktischen Folgen sich daraus für Patient*innen und Therapeut*innen ergeben.
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