Anlässlich unserer Mitgliederversammlung am 08.03.2013 wurde nach dem 10-Punkteprogramm zur psychotherapeutischen Versorgung in Berlin gefragt. Mit diesem 10-Punkteprogramm will sich die PTK Berlin aktiv in die gesundheitspolitische Debatte zur psychotherapeutischen Versorgung in Berlin einbringen und die wichtigsten Handlungsfelder aufzeigen. Es wurde wurde von den Delegierten der Kammer verabschiedet.
Die derzeit geltende Bedarfsplanung täuscht eine Überversorgung im Bereich der Psychotherapie vor, die nicht das aktuelle Versorgungsbild der Patienten widerspiegelt. Denn jeder weiß, dass es lange Wartezeiten für einen Psychotherapieplatz gibt.
Auf der Delegiertenversammlung am 13.09.2012 wurde die Resolution Gegen die Unterversorgung von PatientInnen mit geistiger Behinderung einstimmig verabschiedet.
Der Vorstand und die Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Berlin begrüßen ein Gesetz zur Verbesserung der Versorgung. Das geplante "Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung" verschärft allerdings die bereits bestehende psychotherapeutische Unterversorgung von psychisch und psychosomatisch kranken Menschen in Berlin weiter und konterkariert damit dieses Ziel.
Der ca. 340 Seiten umfassende Bericht des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)gehört zum Modellprojekt "Verfahren zur verbesserten Versorgungsorientierung am Beispielthema Depression".
Jede/r vierte Einwohner/in in Berlin hat einen Migrationshintergrund. Die interkulturelle Öffnung der psychotherapeutischen Versorgung ist daher ein wichtiges Anliegen der Psychotherapeutenkammer Berlin. Die Datenerhebung unserer Mitgliederbefragung zu diesem Thema endete am 5.7.2010. Wir möchten uns bei allen herzlich bedanken, die sich beteiligt haben.