Am 10. Juli stimmt der Bundestag über das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG) ab. Die Bundespsychotherapeutenkammer und alle zwölf Landeskammern appellieren gemeinsam an die Abgeordneten, die geplante Budgetierung ambulanter psychotherapeutischer Leistungen zu stoppen.
Im „Berliner Appell" warnen sie eindringlich vor einer Deckelung der ambulanten Versorgung und fordern die Politik auf,
- die bewährten, effizienten ambulanten Versorgungsstrukturen zu erhalten und zu stärken statt zu schwächen,
- die GKV zu stabilisieren, ohne dafür die psychotherapeutische Versorgung zu destabilisieren,
- die Budgetierung samt drohendem massivem Wegfall von Therapieplätzen zu verhindern – und die Versorgung psychisch kranker Menschen stattdessen zukunftsfähig auszubauen.
Die vollständige gemeinsame Erklärung der Bundespsychotherapeutenkammer und der
Landespsychotherapeutenkammern findet sich hier.