Liebe Mitglieder, liebe Kolleg*innen,
der Beschluss zur Kürzung psychotherapeutischer Vergütung stößt bundesweit auf deutlichen Widerstand. Die Psychotherapeutenkammer Berlin lehnt ihn klar ab, da er die Versorgung und die Bedeutung psychischer Gesundheit erheblich gefährdet.
Aktuell laufen mehrere Gegenmaßnahmen: Eine Petition an Bundestag und Bundesgesundheitsministerium wird vorbereitet. Die KBV plant eine Klage vor dem Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, die wir unterstützen. Parallel setzt sich die Bundespsychotherapeutenkammer beim Bundesministerium für Gesundheit für eine Beanstandung des Beschlusses ein, um dessen Umsetzung zu stoppen oder auszusetzen. Wir unterstützen dies und die Verbände mit Nachdruck, um das Inkrafttreten auf diesem Wege doch noch aufzuschieben bzw. eine Aussetzung zu erreichen.
Auch öffentliche Proteste sind von verschiedenen Seiten geplant, darunter folgende Kundgebungen:
• am Donnerstag, den 26.3. um 14:00 Uhr vor dem Gesundheitsministerium in der Glinkastraße 35 (weitere Informationen finden Sie über das "Aktionsbündnis Psychotherapie")
• am Donnerstag, den 21.5. unter Beteiligung auch der BPtK zu den Themen Finanzierung der Weiterbildung und Kürzung der Honorare
Wir setzen uns weiterhin entschieden für Ihre Interessen ein und halten Sie auf dem Laufenden.