aerzteblatt.de: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert seit 2004 die Psychotherapieforschung in fünf Forschungsverbünden zu Essstörungen, Panikstörungen, Psychosen, Sozialphobie und ADHS. Erste Ergebnisse liegen nun vor.
"Kann ich meinen Therapeuten einfach wechseln?", "Soll ich meinem Freund zu einer Psychotherapie raten?" und "Muss meine fünfjährige Tochter nach einer Trennung zum Therapeuten?" Diese und weitere Leserfragen beantwortet seit Juni 2012 unentgeldlich der Kammerpräsident Michael Krenz einmal wöchentlich am Dienstag in der Berliner Morgenpost.
Die Landeskammern Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Saarland haben im Frühjahr 2011 die Neuapprobierten der Jahre 2009 und 2010 zu ihrer beruflichen Situation befragt.
Nach schwerer Krankheit verstarb am 11.06.2012 unser Kammermitglied und Delegierte Alexander Malkowsky. Alexander Malkowsky (1940-2012) war niedergelassener Psychologischer Psychotherapeut und engagierte sich von erster Stunde an in und für die Psychotherapeutenkammer Berlin. Frau Prof. Dr. Eva Jaeggi, Professorin für Klinische Psychologie an der TU Berlin, war eine seiner Weggefährt/-innen, die Alexander Malkowsky näher kannte und unten stehenden Nachruf verfasste.
Am Donnerstag den 14. Juni 2012 fand in der FU Berlin eine vom Ausschuss Wissenschaft, Forschung und Qualitätssicherung (WFQ) der Berliner Psychotherapeutenkammer organisierte Fortbildungsveranstaltung zur Psychometrie in der Psychotherapie statt. Der Titel der Veranstaltung lautete: "... Die Seele ist doch nicht messbar - oder? Möglichkeiten und Grenzen der psychometrischen Diagnostik in der Psychotherapie." Dass das Thema bei den Kammermitgliedern generell auf ein großes Interesse stößt, zeigt sich schon an der mit fast 200 Teilnehmern verhältnismäßig gut besuchten Veranstaltung.
Am 5. Juni 2012 schloss die Berliner Psychotherapeutenkammer mit Hausverwalter Werner Palau den neuen Mietvertrag ab. Die Adresse der Kammer bleibt gleich: Kurfürstendamm 184. Nur die Etage ändert sich: Die Kammer zieht in die dritte Etage, wo ihr künftig rund 550 qm zur Verfügung stehen. Mit diesem Schritt können nun beide Standorte der Kammer (Kurfürstendamm und Olivaer Platz) wieder zusammengeführt werden. Das ermöglicht kurze Wege und Kosteneinsparungen.
Europaparlamentarierin Alexandra Thein besuchte vergangenen Donnerstag die Psychotherapeutenkammer Berlin. Sie informierte über Möglichkeiten der Einflussnahme in Gesetzgebungsverfahren auf Europa-Ebene.
Donnerstag, 27.09.2012, 11:00 Uhr bis 17:15 Uhr Die Bundespsychotherapeutenkammer veranstaltet am 27.09.2012 in Berlin eine Tagung zum Thema Patientenrechtegesetz. Interessierte Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Donnerstag, 20.09.2012, 13:00 Uhr bis Freitag, 21.09.2012, 18:00 Uhr Das Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) veranstaltet in Kooperation mit der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und dem DGUV-Geschäftsbereich Versicherungen und Leistungen eine Tagung, bei der Experten aus der Prävention und der Rehabilitation in fachlichen Austausch mit Psychotherapeuten aus dem niedergelassenen sowie dem Klinikbereich treten können.
Freitag, 02.11.2012, 09:00 Uhr bis Samstag, 02.11.2013, 18:00 Uhr Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir zum wiederholten Mal die curriculare Fortbildung Alternspsychotherapie an. Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem Institut für Alternspsychotherapie und angewandte Gerontologie statt und ist auch für ärztliche Psychotherapeuten und Psychotherapeuten aus anderen Bundesländern geöffnet.
svr-gesundheit.de: Der Sachverständigenrat hat im Auftrag des Bundesministers für Gesundheit vom Dezember 2010 ein Sondergutachten zum Thema "Wettbewerb an den Schnittstellen der Gesundheitsversorgung" erstellt. Dieses konzentriert sich dabei vor allem auf die Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung.
Noch in diesem Jahr wird das Patientenrechtegesetz in Kraft treten. Das hat der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), heute auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin angekündigt. "Ich bin froh, dass es nach fast zwei Jahrzehnten Diskussion zum Patientenrechtegesetz kommt", sagte er. Als wichtigste Neuerung bezeichnete Zöller, dass das Gesetz die unterschiedlichen Regelungen zu den Patientenrechten übersichtlich zusammenfasse und im Bürgerlichen Gesetzbuch verankere.