Berliner Krankenhäuser würden im Bündnisfall als Teil der Zivilschutz-Infrastruktur zentrale Aufgaben übernehmen. Damit einhergehende Belastungen gingen weit über normale Großschadenslagen hinaus, etwa weil es sich um eine Dauerlage statt einer Einsatzspitze handelt. Die psychische Gesundheit von Klinikmitarbeitenden wäre im Bündnisfall auch eine Frage der Versorgungssicherheit.
Die Psychotherapeutenkammer (PtK) Berlin und die Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) haben gemeinsam die Handlungsempfehlung "Psychische Resilienz von Klinikmitarbeitenden im Bündnisfall" (Jochim & Schreiner, 2026) konzipiert, die Krankenhäusern eine strukturierte Grundlage für den Aufbau entsprechender Unterstützungsangebote bietet. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Ansätze zur Etablierung struktureller Unterstützungsangebote, Erfahrungen aus bestehenden Konzepten der Krisenintervention sowie die Einordnung in die Anforderungen der Zivilen Verteidigung.
Das Konzept ist hier als Download verfügbar: