Die Klimaveränderungen können das Stressempfinden sowie belastende Gefühle wie Hilflosigkeit, Wut, Trauer oder Zukunftsängste („Klima-Angst“) verstärken. Studien zeigen, dass das Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen steigt.
Neben politischen Maßnahmen zur Anpassung der psychotherapeutischen Versorgung ist es auch erforderlich, dass Psychotherapeut*innen ihre Fachkenntnisse über die psychischen Folgen der Klimakrise und den Umgang damit in der Patient*innenversorgung erweitern. Die dreitägige Fortbildung „Klimakrise und psychische Gesundheit“ soll dazu einen Beitrag leisten. Sie basiert auf dem gleichnamigen Curriculum, das von der Arbeitsgemeinschaft „Klima- und Umweltschutz“ der Bundespsychotherapeutenkammer erarbeitet wurde.
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